Karies Symptome

Karies ist eine echte Volkskrankheit. Sie gehört zu den häufigsten Gründen, aus denen Menschen in Deutschland überhaupt einen Arzt aufsuchen. Anders als bei einer Erkältung, gibt es hier leider kaum Hoffnung, dass das Problem sich früher oder später von selbst erledigt. Eine professionelle Behandlung ist quasi unausweichlich, um unangenehme Entzündungen zu umgehen. Einige Karies-Symptome können Sie dabei frühzeitig selbst erkennen.

Wie Karies Symptome entstehen

Wenn Karies sich auf einem Zahn ausbreitet, passiert das zunächst noch relativ schleichend. Der harte Schmelz, der Ihre Zähne von Natur aus schützt, bietet für schädliche Bakterien eine schwierige Angriffsfläche. Besonders wenn Sie gern naschen oder es mit dem Zähneputzen manchmal nicht ganz so genau nehmen, unterstützen Sie die kleinen Angreifer jedoch bei ihrem Vorhaben. Denn Karies-Bakterien ernähren sich mit Vorliebe von Zucker. Die Stoffwechselprodukte, die dabei entstehen, enthalten viel Säure und greifen den Zahn somit an. Wird den Bakterien dann nicht durch regelmäßiges Putzen das Leben schwer gemacht, sind Schmerzen und weitere Karies-Symptome nach einigen Monaten vorprogrammiert. Denn unter dem harten Zahnschmelz liegt das weiche Dentin. Diese Substanz im Inneren des Zahns kann von den Erregern sehr schnell zerstört werden. Wenn die Bakterien schließlich nach kurzer Zeit am Nerv Ihres Zahns angelangt sind, wird es richtig unangenehm.

Durch Früherkennung Schmerzen vermeiden

Damit es nicht soweit kommt, gehören ein bis zwei Zahnarztbesuche pro Jahr eigentlich zum Pflichtprogramm. Doch im allgemeinen Alltagsstress werden solche lästigen Termine gern verschoben, sofern es keinen akuten Anlass gibt. Durch einen regelmäßigen Check vor dem Spiegel können Sie zudem auch selbst erkennen, wann es wirklich höchste Zeit ist, einen Termin in der Praxis Ihres Vertrauens zu vereinbaren. Desto früher Sie die typischen Karies-Symptome entdecken und sich damit an einen Arzt wenden, desto besser stehen Ihre Chancen, dass die Behandlung möglichst kurz und schmerzlos ist. Gleichzeitig wirkt es beruhigend zu wissen, dass nicht jede Veränderung im Mund gleich auf Karies deuten lässt, sondern auch ganz harmlose Ursachen haben kann.

Typische Warnzeichen selbst erkennen

Alarmiert sind die meisten Menschen, wenn sie an ihren Zähnen dunkle Stellen entdecken. Tatsächlich kann Karies jedoch ebenfalls weiß aussehen und ist dann mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Braune oder gräuliche Verfärbungen können zudem auch durch Verschmutzungen und Zahnstein entstehen. Sollten Sie auf mögliche Karies-Symptome an Ihren Zähnen aufmerksam werden, lohnt es sich in jedem Fall, zum Zahnarzt zu gehen. Schmerzhaft und gefährlich wird es erst, sobald die Bakterien sich durch das Dentin hindurch gearbeitet haben und am Nerv des Zahns angekommen sind. Spätestens zu diesem Zeitpunkt werden Sie es ganz sicher merken, wenn Zähne von Karies befallen sind: Der Nerv entzündet sich, bildet Eiter, die Wange schwillt an und Sie fühlen sich nun richtig krank.

Die Behandlung muss nicht schmerzhaft sein

Selbst wenn Sie bereits starke Karies-Symptome verspüren, müssen Sie heute keine Angst mehr vor einem Besuch beim Zahnarzt haben. Sollte es notwendig sein, dass gebohrt wird, können Sie in jedem Fall eine Spritze zur lokalen Betäubung verlangen. Bei Zahnoperationen bieten große Praxen für Angstpatienten inzwischen sogar eine Tiefschlaf-Narkose an.

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