Wie lange dauert eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt?

Karies ist meist die Ursache, wenn die Wurzel des Zahns entfernt werden muss. Dieses Verfahren wird angewendet, um den Zahn zu erhalten. Bakterien entzünden zudem den Zahn, was der Grund für die höllischen Zahnschmerzen ist.

Die Behandlung

Wurzelbehandlung Dauer

Wie lange dauert eine Wurzelbehandlung

Wenn der Zahn erst einmal schmerzt, ist der Besuch beim Zahnarzt fällig. Manche Menschen versuchen, aus Angst vor dem Zahnarzt das Problem mittels Schmerztabletten zu bewältigen. Nach spätestens zwei Tagen ist es vorteilhaft, wenn der Fachmann nach dem rechten sieht. Diagnostiziert der Zahnarzt eine Entzündung, die von Karies hervor gerufen wurde, setzt er eine Wurzelbehandlung an. Die Sitzungsdauer beträgt in der Regel zwischen einer halben und einer Stunde. Der Zahnarzt muss in feinster Kleinarbeit bis in den Wurzelkanal vordringen. Dieser muss gereinigt werden. Diese Behandlung ist für den Zahnarzt kaum körperlich anstrengend, erfordert jedoch jede Menge Konzentration, was dem Arzt schon mal die Schweißperlen auf die Stirn treibt Für den Patienten heißt es, bei einer Wurzelbehandlung während der gesamten Dauer den Mund offen zu halten. Für viele Menschen bedeutet diese Situation Dauerstress.

Die Wurzelbehandlung

Bevor der Zahnarzt die Wurzelbehandlung ansetzt, sieht er sich den Zahn genau an. Meist wird ein Röntgenbild gemacht, damit der Zahnarzt genau erkennt, wo die Entzündung sitzt. Das Röntgenbild dauert in der Regel weniger als eine Minute. Dennoch ist einige Wartezeit für den Patienten nötig. Das heißt, dass die Vorbehandlung mindestens 30 Minuten dauert, bevor es überhaupt losgeht. Damit der Patient den Schmerz nicht spürt, wird die betroffene Stelle örtlich mittels einer Spritze betäubt. An dieser Stelle kommt wiederum in etwa eine Wartezeit von 10 Minuten hinzu. Die eigentliche Wurzelbehandlung wäre wahrscheinlich in 20 Minuten vorüber, wäre da nicht die Wartezeit währenddessen.

Sobald der Zahnarzt den Wurzelkanal freigelegt hat, ist das lästige Bohrgeräusch erst mal vorüber. Danach wird mittels kleiner Nadeln der Wurzelkanal gereinigt. Dieser muss stetig wieder getrocknet und gesäubert werden, bis der Zahnarzt entscheidet, dass alles in Ordnung ist. Danach wird der Wurzelkanal mit einer speziellen Wurzelkanalfüllung ausgefüllt. Diese Füllung muss ebenfalls trocknen und stetig kontrolliert werden. Handelt es sich um einen Backenzahn verkompliziert der enge Raum im Mund das Verfahren. Bei einem Schneidezahn ist die Behandlungsdauer um einiges Kürzer, da der Zahnarzt nicht mit dem enormen Platzproblem zu kämpfen hat. Ist der Wurzelkanal gut befüllt, kann der Zahn mittels einer Füllung wieder verschlossen werden.

Sollten bei der Wurzelbehandlung Komplikationen auftreten, wie etwa eine bereits entzündete Kieferhöhle, darf der Zahnarzt den Zahn nicht mit einer Füllung verschließen. An dieser Stelle muss abgewartet werden, bis die Kieferhöhle frei von Entzündung ist. Das kommt meist vor, wenn der Patient zu lange mit dem Besuch beim Zahnarzt wartet und die Bakterien weiter ihren Weg suchen. Ebenfalls kommt eine Entzündung der Kieferhöhlen nur in der oberen Gebissreihe vor. Hat sich ein Zahn der unteren Gebissreihe entzündet, kann dieser die unteren Kieferknochen angreifen. In jedem Fall gilt, die Entzündung vollständig abheilen zu lassen.

Fazit:

Eine Routine-Wurzelbehandlung dauert vom Betreten bis zum Verlassen der Zahnarztpraxis in der Regel 2 bis 2,5 Stunden. Wenn Komplikationen Auftreten kann eine Behandlung sogar bis zu zwei Wochen dauern, eben solange bis die Entzündung abgeheilt ist, und der Zahn verschlossen werden kann.

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