Zahnfleischentzündung infolge einer Wurzelbehandlung

Zahnfleischentzuendung-Wurzelbehandlung

Zahnfleischentzündung als Folge einer Wurzelbehandlung

Zähne und Zahnschmerzen sind gleichermaßen ein wichtiges und empfindliches Thema. Während Zähne jeden Tag unermüdlich ihren Dienst verrichten, fällt einem die Wichtigkeit der Zähne oftmals erst dann auf, wenn sie Schmerzen bereiten. Die Palette der möglichen Zahnerkrankung ist lang und trotz sorgsamer Pflege und regelmäßigen Zahnarztbesuchen, kann es zu Entzündungen oder schlimmeren kommen. Viele Menschen haben oftmals nicht nur einen gebührenden Respekt vor dem Gang zum Zahnarzt, sondern tragen massive Angst mit sich. Schlimmer wird es dann noch, wenn sich aus einer Zahnbehandlung eine Folgeerkrankung ergibt, so wie zum Beispiel wenn es nach einer Wurzelbehandlung zu einer Zahnfleischentzündung kommt.

Zahnfleischentzündung als Folge einer Wurzelbehandlung

Zu einer Zahnfleischentzündung kommt es entweder aufgrund des Kofferdams oder wenn der Zahn nach einer Wurzelbehandlung nicht vollständig sauber geworden ist. Wenn Ihr Zahn bereits massiv infiziert war, stellt es sich oftmals als problematisch heraus, Ihren Zahn während einer Wurzelbehandlung komplett sauber und vor allem ruhig zu bekommen. In vielen Fällen wird erst ein gutes Ergebnis erzielt, wenn der Patient zu einer zweiten Sitzung zum Zahnarzt kommt. Das Zahnfleisch, aus dem lateinischen Gingiva, ist eine Gewebsschicht, die Partien der Zähne und Mundschleimhaut überzieht. Das gesunde Zahnfleisch hat eine blasse rosa Farbe, füllt die Zahnzwischenräume und befindet sich eng anliegend am Zahn. Gesundes Zahnfleisch verursacht weder Schmerzen beim Zähneputzen noch beim Essen.

Wenn Sie allerdings eine Wurzelbehandlung hatten und Ihr Zahnfleisch daraufhin anfängt zu bluten beim Putzen oder es ist druckempfindlich geworden, so kann dies ein klares Indiz für eine Zahnfleischentzündung sein. Wird eine Zahnfleischentzündung nicht entsprechend behandelt, bildet dieses sich nach und nach zurück, legt den oder die Zähne frei und führt letzten Endes zum Verlust des Zahnes oder der Zähne. Eine weitere Folge der Zahnfleischentzündung kann sein, dass Sie unter Mundgeruch leiden können, den bei einer nicht behandelten Zahnfleischentzündung vermehren sich betreffende Bakterien und erzeugen Schwefelgase.

Ablauf einer Wurzelbehandlung und mögliche Risiken

Ihr Zahnarzt oder Ihre Zahnärztin wird bei einer Wurzelbehandlung zu aller erst testen, ob Ihr Zahn noch lebt oder bereits entzündet oder abgestorben ist. Tote Zähne reagieren weder auf Kälte noch auf Wärme. Somit kann der Zahn an sich auch keinen Schmerz mehr verursachen, allerdings kann der entsprechende Nerv für Probleme sorgen. Mittels einer örtlichen Betäubung haben Sie die Sicherheit, dass Sie von der Wurzelbehandlung selbst keinen Schmerz verspüren. Ihr Zahnschmelz wird dann mittels eines Diamantenbohrers geöffnet. Ist der entsprechende Wurzelkanal oder die Wurzelkanäle gefunden, beginnt die eigentliche Behandlung.

Mit Mikrofeilen und minimalen Nadeln wird der Wurzelkanal vergrößert und aufbereitet. Sämtliche Entzündungsherde wie Ablagerungen und Bakterien werden entfernt, ebenso wie die Nerven und Blutgefäße. Der nun vorhandene Hohlraum wird mit Füllstoffen verschlossen. Bei dieser Prozedur kann es allerdings geschehen, dass das Zahnfleisch schaden nimmt und infolge der Bakterien sich entzündet. Stellen sich die herausgeholten Bakterien auch noch als besonders resistent dar, hat der Patient entsprechend lange mit einer solchen Zahnfleischentzündung zu kämpfen.

Zwar gilt eine Wurzelbehandlung als Routineeingriff, dennoch kann aufgrund der Bakterien oder der Zahnarztinstrumente zu einer Verletzung oder zu einem Angriff auf das Zahnfleisch kommen. Anhand einer antibakteriellen Spüllösung können Sie die Zahnfleischentzündung wieder in den Griff bekommen, allerdings dauert dies eine ganze Weile, bis das Zahnfleisch sich wieder regeneriert hat.

Tags: ,