Zahnwurzelentzündung Hausmittel

Wenn ein Karies sich langsam ausbreitet, greift er auch die Zahnwurzeln an. Dies ist schmerzhaft, lästig, aber nicht immer möchte man eine langwierige Zahnwurzelbehandlung auf sich nehmen. Den Schmerz kann man aber auch gut mit Hausmitteln lindern.

Ein eine Zahnwurzelentzündung gut bekämpfendes Hausmittel fällt sicher sofort jedem ein, der sich schon einmal mit Zahnschmerzen beschäftigt hat: Nelkenöl. Dies kann man gut mit Hilfe eines Wattebauschs längere Zeit in der Mundhöhle, direkt am Zahn, wirken lassen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, eine „echte“ Gewürznelke in den Mund zu nehmen. Sie entfaltet ihre Wirkung, und der Schmerz geht oft sehr schnell zurück. Dieses eine Zahnwurzelentzündung kurierenden Hausmittel ist seit Jahrhunderten bewährt; es kann bedenkenlos angewendet werden – und schmeckt nicht einmal so übel.

Eine Zahnwurzelentzündung muss kein Drama sein

Ein weiteres, bewährtes Hausmittel, das sich auch aus der Apotheke der Natur entlehnen lässt, ist das Kauen von Rosmarinblättern. Das in Rosmarin enthaltene ätherische Öl wirkt ebenfalls bei Verdauungsproblemen, es ist ein Wundermittel, das nicht einmal so unangenehm schmeckt. Mediterrane Gefühle stellen sich ein, wenn man Rosmarin zu einem Tee verarbeitet. Auch damit lässt sich eine Zahnwurzelentzündung eindämmen. Ob Aspirin wirklich als Hausmittel gegen eine Zahnwurzelentzündung wirkt, wird teilweise angezweifelt.

Fakt ist aber, dass die unangenehmen Begleiterscheinungen, also ein Ziehen und Stechen, das die ganze Kopfseite befallen kann, bekämpft wird. Allein dafür sollte man dem guten alten Aspirin schon dankbar sein, aber man sollte bei diesem Mittel immer darauf achten, die Dosis von 3 Tabletten pro Tag nicht zu überschreiten.

Etwas obskurere Hausmittel – manch einer schwört drauf

Auch die als Allheilmittel gepriesene Propolistinktur kann Wunder wirken. Man sollte ihr genau so eine Chance geben, wie dem Tragen von Bernstein. Was bei kleinen Kindern, die zahnen, hilft, kann für die großen Kinder nicht schlecht sein. Nur ist die Wirkung, die von Bernstein ausgeht, natürlich eher diffus und setzt auch nicht sofort ein. Darauf zu warten, kann für die Betroffenen viel zu lange dauern, so dass sie doch zu konkreteren Mitteln, wie Tinkturen oder Ölen, greifen. Hier seien das Hausmittel, das in den letzten Jahren sehr en vogue war, Teebaumöl, und der Steinkleetee genannt. Sie haben einen etwas strengen Eigengeschmack, sind aber als Mittel gegen allerhand Beschwerden gut geeignet.

Es grünt so grün

Ziemlich aufwändig aber durchaus wirkungsvoll bei einer Zahnwurzelentzündung kann das Abkochen von Wirsingblättern sein. Den Saft nimmt man in Kompressen auf, die man länger an die schmerzende Stelle hält. Allein die Wärme tut gut, so dass man den wirklich gewöhnungsbedürftigen Geruch des Wirsings vielleicht nicht mehr so unangenehm empfindet. Wer sich ohnehin gerne im Garten betätigt, wird dort sicher noch mehr Pflänzchen finden, di er einfach einmal zu Kompressen verarbeitet. Die ätherischen Öle haben es in sich, ob sie in Kamille oder in Zwiebeln oder Knoblauch stecken.

Diese Hausmittel wirken natürlich umso besser, wenn man an sie glaubt, aber das wird man schon, wenn die Alternative eine langwierige und teure Behandlung beim Zahnarzt bedeutet. Wann dazu der Zeitpunkt gekommen ist, wird man schon sehen. Au Backe, mein Zahn – jetzt heißt es handeln!

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